Mrz 30

Unser Unwort des Jahres: Social Distancing

Die Corona-Pandemie verändert unser Leben. Vernünftigerweise halten wir eine Distanz von einigen Metern zu unseren Mitmenschen ein. Doch warum in aller Welt macht man sprachlich aus diesem notwendigen räumlichen Abstand eine soziale Distanz? Bei aller physischen Trennung brauchen wir doch gerade mehr soziale Nähe und nicht weniger! Ein paar Beispiele, von denen wir in den letzten Tagen gehört haben:

  • Eine Familie in Bayern hat allen älteren Bewohnern der Straße einen Zettel in den Briefkasten gelegt und ihnen angeboten, jederzeit für Sie mit einzukaufen oder ihnen auch sonst zu helfen.
  • Ein guter Freund fragte uns, ob wir nicht eine Idee hätten, welche Spiele er mit seinem Team auf der Arbeit über Skype spielen könnte, um die Stimmung aufzulockern. Nach kurzer Diskussion kamen wir auf die Montagsmaler.
  • Fast 30.000 Teilnehmer haben unter dem Motto #WirVsVirus an dem wahrscheinlich größten Hackathon aller Zeiten teilgenommen, um 48 Stunden lang gemeinsam kreative Lösungen gegen die Krise zu finden.

Egal ob im privaten Raum, in den Unternehmen oder in der Gesellschaft: Wir brauchen keine soziale Distanz, sondern mehr soziale Nähe! Ob Sie Ihren Nachbarn helfen, fast vergessene Freunde einfach mal wieder anrufen oder Masken nähen: Gemeinsam werden wir auch diese Herausforderung meistern. Und wenn wir von Solveta Ihnen dabei helfen können: Sprechen Sie uns gerne an!